Viele Träger von Angeboten zur Unterstützung im Alltag und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachstellen für pflegende Angehörige sowie der Pflegstützpunkte sind verunsichert, wie sie sich in Zeiten der Corona-Pandemie verhalten sollen.

Deshalb möchten wir Ihnen gerne einige Informationen zu Verfügung stellen. Diese haben wir hier für Sie gesammelt.

 

 

In Umsetzung der Bayerischen Demenzstrategie hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zur Optimierung der Lebensbedingungen von Menschen mit Demenz und der sie häuslich Pflegenden die niederbayernweit agierende Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern eingerichtet, die ihre Arbeit am 01.02.2020 aufgenommen hat. Ziel der bereits 2013 entwickelten Bayerischen Demenzstrategie ist neben einer bedarfsgerechten Betreuung, Pflege und medizinischen Versorgung insbesondere auch, Menschen mit Demenz bis zuletzt ein möglichst eigenständiges und selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen, Angehörige und andere nahestehende Personen, die Menschen mit Demenz betreuen und pflegen, zu unterstützen sowie die Gesellschaft für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.

Der Träger der Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern ist das Landshuter Netzwerk e.V..

Die Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern ist die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema „Demenz“ in Niederbayern. Sie unterstützt den Wissenstransfer sowie den weiteren Auf- und Ausbau von Versorgungsstrukturen und Hilfsangeboten für Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Darüber hinaus fungiert sie als Anlaufstelle für unterschiedliche Beratungs- und Unterstützungsstrukturen, wie beispielsweise die Fachstellen für pflegende Angehörige und die Pflegestützpunkte. Zudem hat die Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern auch Teile der Aufgaben der ehemaligen Agentur zum Auf- und Ausbau von Angeboten zur Unterstützung im Alltag übernommen.

Die Förderung für alle Fachstellen für Demenz und Pflege erfolgt aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sowie durch die Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern und durch die private Pflegeversicherung.