In Umsetzung der Bayerischen Demenzstrategie hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zur Optimierung der Lebensbedingungen von Menschen mit Demenz und der sie häuslich Pflegenden die niederbayernweit agierende Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern eingerichtet, die ihre Arbeit am 01.02.2020 aufgenommen hat. Ziel der bereits 2013 entwickelten Bayerischen Demenzstrategie ist neben einer bedarfsgerechten Betreuung, Pflege und medizinischen Versorgung insbesondere auch, Menschen mit Demenz bis zuletzt ein möglichst eigenständiges und selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen, Angehörige und andere nahestehende Personen, die Menschen mit Demenz betreuen und pflegen, zu unterstützen sowie die Gesellschaft für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.

Der Träger der Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern ist das Landshuter Netzwerk e.V..

Die Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern ist die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema „Demenz“ in Niederbayern. Sie unterstützt den Wissenstransfer sowie den weiteren Auf- und Ausbau von Versorgungsstrukturen und Hilfsangeboten für Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Darüber hinaus fungiert sie als Anlaufstelle für unterschiedliche Beratungs- und Unterstützungsstrukturen, wie beispielsweise die Fachstellen für pflegende Angehörige und die Pflegestützpunkte. Zudem hat die Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern auch Teile der Aufgaben der ehemaligen Agentur zum Auf- und Ausbau von Angeboten zur Unterstützung im Alltag übernommen.

Die Förderung für alle Fachstellen für Demenz und Pflege erfolgt aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sowie durch die Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern und durch die private Pflegeversicherung.

 

Ab Donnerstag, 19.5.22, 8.00 Uhr bis Montag, 23.5.22, 8:59 Uhr ist das Registrierungsformular offline!

Wir optimieren für Sie die Vorgänge, danke für Ihr Verständnis.

Gerne können Sie ab Montag, den 23.05.2022 ab 9:00 Uhr wieder darauf zugreifen.

Ihr Fachstellenteam

 

„Generationen digital in Verbindung“ ist Preisträger"

Projekt von BfB beim bayernweiten Wettbewerb als bestes in Niederbayern ausgezeichnet.

Mengkofen: Die offizielle Aktionswoche „Zu Hause daheim“, die Bayernweit vom 6. bis 15. Mai vom bayerischen Staatsministerium Arbeit und Soziales initiiert wurde, startete am Freitag mit einem Festakt im Kongresszentrum in Augsburg. Ziel des Ministeriums ist es für ein selbstbestimmtes Leben im Alter in vertrauter Umgebung zu werben und rechtzeitig persönlich über Randbedingen nachzudenken. In zahlreichen Kommunen werden dazu vielfältige Veranstaltungen angeboten. „Persönliche Teilhabe, wohnen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden, rechtzeitige Planung und auch Klärung mit den Angehörigen sind wichtige Faktoren für ein erfülltes Leben im Alter“, so die Worte von Staatsministerin Ulrike Scharf bei der Begrüßung der Gäste.

Begleitet ist die Aktionswoche von der Auslobung des Innovationspreises „Zu Hause daheim 2022“. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „DIGITAL AKTIV“. Dabei werden Initiativen ausgezeichnet, die Teilhabe im Alter durch Digitalisierung ein Gesicht geben. Beispielhafte Leuchtturmprojekte aus ganz Bayern waren dazu aufgerufen, sich im Rahmen eines Wettbewerbes zu bewerben. Dabei wurde je Regierungsbezirk ein Preisträger gekürt.

Bereits vor einigen Wochen erhielt der Vorsitzende, Richard Baumgartner, ein Schreiben der Staatsministerin für Arbeit und Soziales, dass die Mengkofner zu den Preisträgen zählen und mit drei Teilnehmern zu dem Festakt nach Augsburg eingeladen sind.

Erwartungsvoll machten sich am Freitag Richard Baumgartner, Rupert Haselbeck und Stefan Klaschka auf den Weg in die schwäbische Metropole. Bei der Preisverleihung war die Abordnung von BfB nach Oberbayern als Zweite an der Reihe. Der Moderator Tobias Ranzinger erklärte mit kurzen Worten das Projekt „Generationen digital in Verbindung“ und stellte ein Kurzvideo vor, das auch Baustein der Bewerbung war. Die Staatsministerin überreichte anschließend den Niederbayern eine Urkunde des Freistaates. Als Vertreterin des Bezirks Niederbayer übergab Frau Nietzsche eine Trophäe. Die Schirmherrin Antje Hagen, bekannt aus der Fernsehserie  „Sturm der Liebe“, überreichte einen Blumenstrauß. Zusätzlich wird die Auszeichnung mit einem Geldpreis gewürdigt.  

Mit dem Projekt Generationen digital in Verbindung will der Verein BfB im Aitrachtal Senioren die Möglichkeit eröffnen, Smartphone und Tablet handhaben zu können und für aktive Kommunikation zu nutzen. Elektronisch Nachrichten zu versenden, Fotos auszutauschen, Audio- und Videobotschaften zu übermitteln – das soll fortan auch für Ältere kein Hexenwerk sein. Auch sich über Zoommeetings, Teams-Sitzungen und dergleichen zu treffen ist bei entsprechender Übung für Senioren keine Unmöglichkeit. Mit diesem Projekt werden Senioren für die technischen Möglichkeiten befähigt. 

Dabei wird wie folgt vorgegangen: Der älteren Generation werden die Möglichkeiten der neuen Technik vorgestellt, sie werden vom Sinn und dem Nutzen überzeugt, ihr Interesse und die Lernbereitschaft hierfür wird geweckt, weiter wird die Scheu zur Handhabung durch unterstütztes Üben genommen. Dazu konnte der Verein Jugendliche gewinnen, die er den Senioren begleitend zur Seite stellt. Diese Lerntandems, bestehend aus einem mit der Technik vertrauten Jugendlichen sowie einem Senior, gehen Schritt für Schritt vertieft durch umfangreiche Übungen vor. Die für die Lern- und Übungsphase benötigten Geräte stellt der Verein kostenlos leihweise zur Verfügung, sodass die „Schüler“ erst dann ein eigenes Gerät kaufen müssen, wenn sie sich entschließen haben, auf Dauer über diese Technik zu kommunizieren. Allgemeine Fragen und Themen werden in Gruppengesprächen aller Mitwirkenden in größeren Zeitabständen behandelt.

Die Auszeichnung mit dem Innovationspreis „DIGITAL AKTIV“ ist für alle im Projekt Beteiligten nicht nur Anerkennung, sondern gleichzeig Ansporn aktiv weiter zu arbeiten.

Vortrag "Versorgungsstrukturen zu Hause, im Heim, Alternativ" in der Reihe Basiswissen Demenz unserer Fachfrau Simona Sandl in Landshut

Neu: Krisentelefon für stationäre Pflege "Pflege-SOS Bayern" beim Landesamt für Pflege

Die Pflege-SOS Bayern ist seit dem 7. März unter folgender kostenfreier Nummer erreichbar:

09621 966 966 0.

Pflegebedürftige, An- und Zugehörige sowie Pflegekräfte können sich aber auch schriftlich
per E-Mail an pflege-sos(at)lfp.bayern.de wenden.

Webseite: www.lfp.bayern.de/sospflege


Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek treibt seine Offensive für einen besseren Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeheimen weiter voran. Am Montag (7. März) startete für den Fall von Missständen die neue Anlaufstelle mit dem Namen „Pflege-SOS Bayern", die gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Pflege (LfP) aufgebaut wurde. Der Minister betonte am vergangenen Sonntag: „Missstände in Pflegeheimen müssen schnell erkannt und behoben werden. Deshalb ist es wichtig, dass alle – wie Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte – mögliche Beschwerden rasch vortragen können. Wenn gewünscht, ist das auch anonym möglich."

Das „Pflege-SOS Bayern" eröffnet Betroffenen zusätzlich zu den bereits bestehenden Wegen eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit, ihre Anliegen zentral anzubringen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ‚Pflege-SOS Bayern' sind pflegefachlich qualifizierte Expertinnen und Experten. Wo sie nicht unmittelbar weiterhelfen können, vermitteln sie weiter.
Zusätzlich gibt es weiterhin die übergeordneten Beschwerdestellen bei den sieben bayerischen Regierungen. Auch an die vor Ort zuständige Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen (FQA) kann man sich selbstverständlich auch künftig wenden.

Text aus dem Newsletter der Koordinationsstelle "Pflege und Wohnen"

Corona-Virus

Viele Träger von Angeboten zur Unterstützung im Alltag und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachstellen für pflegende Angehörige sowie der Pflegstützpunkte sind verunsichert, wie sie sich in Zeiten der Corona-Pandemie verhalten sollen.

Deshalb möchten wir Ihnen gerne einige Informationen zu Verfügung stellen. Diese haben wir hier für Sie gesammelt.

 

 

Einzelpersonen nach § 82 Abs. 4 AVSG stellen ein neues Format der Angebote zur Unterstützung im Alltag dar. Hierdurch können Menschen mit Pflegegrad unter bestimmten Voraussetzungen Angebote zur Entlastung und Unterstützung, die von vertrauten Personen geleistet werden, über den Entlastungsbetrag abrechnen.

Auf unserer Website www.einzelperson-bayern.de finden Sie alle wichtigen Informationen zu diesem Thema sowie die Möglichkeit zur Registrierung zur ehrenamtlich tätigen Einzelperson.

 

 

Telefonische & digitale Unterstützungsangebote für Professionelle

HOTLINE DEMENZ in Zeiten von Corona-Pandemie:

Wenn Sie als Profi Rat, Hilfestellung oder einfach nur einen fachlichen Austausch zu Demenz wünschen, bietet

die Fachstelle für Demenz und Pflege in Niederbayern

•per Telefon 0163 – 7733124

•per E-Mail: Johanna.Myllymaeki(at)demenz-pflege-niederbayern.de

Unterstützung an.