Bayernweiter Online-Fachtag Beratung in der Pflege „Beratung nach Diagnosestellung Demenz“

Am 25.11.25 fand unser diesjähriger Fachtag im Bereich Beratung in der Pflege mit dem Focus „Beratung nach der Diagnosestellung Demenz“ online statt. Wir freuen uns, dass dieses Thema auf großes Interesse stieß und wir 200 Anmeldungen hatten.

An diesem Fachtag haben wir versucht, wichtige Themenimpulse für mögliche Beratungsbedarfe nach der Diagnosestellung Demenz zu setzen.

Begonnen hat Frau Professorin Janine Diehl-Schmid, Chefärztin des Zentrums für Altersmedizin am Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg am Inn, mit den möglichen medizinischen Versorgungsmöglichkeiten. Dieser sehr gut verständliche Vortrag sprach die Themen Aufklärung, medikamentöse und auch nicht medikamentösen Möglichkeiten sowie die Angehörigenberatung an und gab einen sehr guten, aktuellen Überblick über das Therapiemanagement.

Veronika Stein, Geschäftsführerin des Privaten Instituts für psychosoziale Beratung und EduKation bei Demenz, ging auf die Herausforderung des Rollenwechsels und der Kommunikation in der Familie ein. Facettenreich beleuchtete sie das Erleben, die Bedürfnisse und Belastungen des familialen Systems und warb dafür, in der Beratung den Focus auf intakte Bereiche des Lebens zu legen, damit sich im Perspektivwechsel der Umgang verbessern kann.

Antje Koehler, freiberufliche Fortbildnerin aus Köln, nahm uns mit in die weiße Trauer – die Trauer um einen Menschen, der noch lebt. In einem sehr intensiven und dichten Vortrag ermutigte sie uns, die Trauer als Gabe der Liebe zu sehen – sie zu normalisieren und zu entpathologisieren.

Frau Lischka, freiberufliche Dozentin mit langjähriger Erfahrung in der Angehörigenberatung, brachte uns sehr kenntnisreich und praxisnah wichtige rechtliche Themen nach der Diagnosestellung näher.

Und zu guter Letzt zeigte uns Frau Hetz vom MD Bayern wichtige Inhalte der Pflegebegutachtung mit dem Focus Demenz.